
Rahmenprogramm für die 13. Internationale Metropolis Konferenz
Pre-Conference Tours
Als kulturelles Rahmenprogramm der 13. Metropolis-Konferenz wurden neun Ausflüge in unterschiedliche Städte in Nordrhein-Westfalen angeboten, die in verschiedener Weise Bezug zu Migration und Integration aufweisen. Dabei konnten interkulturelle Förderungseinrichtungen besucht und das Umland von Bonn kennengelernt werden.
Tour 1: Solingen
Stadtentwicklung und kulturelle Vielfalt in Solingen, der "Stadt der Klingen"
Tour 2: Duisburg
Religiöse Vielfalt und multikulturelle Jugendkunst in Duisburg
Tour 3A, 3B: Köln
Weiterbildung, Integration und Flüchtlinge in Köln
Tour4: Köln
Jugendladen Nippes und Nippes Museum
Tour 5: Essen
Kultur und Migration in der Ruhr-Metropole Essen
Tour 6
Die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens
Tour 7: Bonn
Kulturelle Vielfalt – Integrations- und Migrationspolitik in Bonn
Tour 8: Bonn
Die ehemalige Deutsche Hauptstadt und ihre Zukunft als Internationale und UN-Stadt
Tour 9: Bonn
Schiffstour auf dem Rhein
Rahmenprogramm
Rhein-Schifffahrt nach Linz auf der MS Beethoven
Die MS Beethoven startete direkt am Rheinufer vor dem World Conference Center Bonn (WCCB) zu einer zweistündigen Fahrt rheinaufwärts nach Linz. Während der Fahrt wurden die Gäste über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang des Rheins informiert.
Abendempfang der Stadt Bonn in der Deutschen Welle
Zur offiziellen Eröffnung der Veranstaltung waren die Gäste der 13. Internationalen Metropolis-Konferenz auf Einladung der Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn zu einem Empfang im Foyer der Deutschen Welle eingeladen
Abendveranstaltung im World Conference Center Bonn (WCCB)
"Meeting Beethoven"
Bonner Schauspieler und Musiker haben diesen Abend individuell für die Metropolis-Konferenz entwickelt: In einer etwa einstündigen Aufführung schafften sie es, musikalische Elemente mit Spielszenen aus dem Leben Ludwig van Beethovens zu verbinden. Im Rund des Plenarsaals im WCCB agierten im Wechsel die musikalischen Interpreten mit Schauspielern in historischen Kostümen aus Beethovens Zeit.
Nach der Aufführung mischten sich die Schauspieler in ihren Kostümen unter das Publikum, so dass die Gäste die Möglichkeit hatten, sich mit ihnen und insbesondere dem großen Meister selbst fotografieren zu lassen.
Geführte Touren durch ausgewählte Bonner Museen
Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn hat sich zur Aufgabe gemacht, die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und der DDR im Rahmen einer zeitgeschichtlichen Dauerausstellung zu präsentieren und eine zeithistorische Sammlung zu diesem Themenkomplex aufzubauen.
Die Ausstellung regt an zum offenen Umgang mit Geschichte und zu kontroverser Diskussion. Originalobjekte - Dokumente, Fotos und Gegenstände - faszinieren und machen Geschichte lebendig. Das strukturgeschichtlich angelegte Konzept präsentiert Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, wichtige Trends in Kunst und Kultur sowie Lebensbedingungen des Alltags.
Beethovenhaus
Einer der bekanntesten Söhne Bonns ist Ludwig van Beethoven. Sein Geburtshaus ist für Menschen aus aller Welt eine Gedenkstätte von hohem Rang. Es ist der Anziehungspunkt der Musikstadt Bonn. Das hier beherbergte Museum zeigt die größte Beethoven-Sammlung weltweit. Anhand eindrucksvoller authentischer Dokumente wird Beethovens Leben und Schaffen anschaulich.
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland
Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland bietet seit 1992 ein abwechslungsreiches Programm von internationaler Bedeutung. Auf einer Fläche von 5.600 m² wechselnde Ausstellungen aus den Bereichen Kunst und Kulturgeschichte, Wissenschaft und Technik präsentiert. Während der Metropolis-Konferenz war in der Kunst- und Ausstellungshalle die Ausstellung "Rom und die Barbaren – Europa zur Zeit der Völkerwanderung" zu sehen.
Kunstmuseum Bonn
Das Kunstmuseum Bonn ist aus dem Städtischen Museum Villa Obernier, gegründet 1884, hervorgegangen. In der Museumslandschaft Deutschlands spielt es eine spezifische Rolle. Nur an diesem Ort ist die Geschichte der bundesdeutschen Kunst nach 1945 in solch quantitativer Konzentration ablesbar. Das Sammlungsziel heißt: Kunst von 1900 bis morgen. Das Museum ist implizit auf die Zukunft ausgerichtet. Die Sammlungen haben Schwerpunkte wie die des Rheinischen Expressionismus, die Kunst der 50er Jahre in der Bundesrepublik, besonders aber die der 60er, 70er, 80er und beginnend auch der 90er Jahre.
Abschlussdinner auf dem Petersberg
Das Abschlussdinner der Metropolis Konferenz fand auf Einladung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator an einem besonderen Ort statt: im Hotel Petersberg, etwa 10 km von Bonn entfernt im ältesten Naturschutzgebiet Deutschlands gelegen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das Rheintal.
Metropolis-Gäste und -Mitwirkende waren eingeladen, in einem exklusiven Ambiente die Konferenz Revue passieren zu lassen. Zusätzlich sprach auf Initiative der Stiftung Mercator Ratna Omidvar, Präsidentin der kanadischen Maytree-Stiftung, über "Foundations and Integration: More than Money!" Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch Bundespreisträger des Wettbewerbs "Jugend musiziert" und die Jazz-Combo des JugendJazzOrchesters NRW.
Das Hotel auf dem 330 m hohen Petersberg wurde immer wieder zum Schauplatz von hochrangigen politischen Treffen auf internationaler Ebene. Es war der Sitz der Hohen Alliierten Kommission (1945–52), bevor es 1955 zum Gästehaus der Bundesregierung wurde. Zahlreiche Staatsgäste haben hier genächtigt, darunter Queen Elizabeth II, Kaiser Haile Selassie I von Äthiopien, der Schah von Persien, König Bhumibol von Thailand und der sowjetische Generalsekretär Leonid Iljitsch Breschnew. In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde das über 100 Jahre alte Hotelgebäude fast vollständig abgerissen und durch einen moderneren Hotelneubau ersetzt. Weltweite Aufmerksamkeit erhielt der Petersberg durch die Afghanistan-Konferenz 2001 und die Folgekonferenz im Jahr darauf.

